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Energielos: Veränderung initiieren, wenn keine Kraft mehr da ist

«Ich fühle mich in einer Sackgasse. Viel Druck. Erschöpfung. Keine Wertschätzung. Mobbing. Und ich habe keine Energie mehr für Veränderung.»

Diese Nachricht hat mich zutiefst berührt. Solche Worte erreichen mich nicht selten, und jedes Mal spüre ich beides: Verantwortung und Ohnmacht. Verantwortung, weil ich weiss, dass es genau jetzt Veränderung braucht. Ohnmacht, weil ich gleichzeitig spüre, wie erschöpft und ausgelaugt der Mensch ist, der sie schreibt. Wie soll jemand, der kaum noch stehen kann, loslaufen?


Wir spüren, dass wir raus müssen – dringend. Aber wir haben keine Kraft mehr, um überhaupt den ersten Schritt zu gehen. Und je länger wir in dieser Situation verharren, desto gefährlicher wird sie. Denn Erschöpfung kennt keine Gnade. Sie frisst sich tiefer. Sie nimmt uns die letzten Reste an Selbstwert und Klarheit.

Also was tun?


Energielos
Energielos und man hat die Kraft für die nötige Veränderung nicht mehr.

Der Mythos vom grossen Sprung


Viele glauben, Veränderung sei ein grosser, dramatischer Sprung: Kündigung, Umzug, Neuanfang. Alles auf einmal. Schwarz oder weiss.

Aber so funktioniert es nicht.

Vor allem nicht, wenn man am Boden liegt.

Der einzige Weg raus ist der der kleinen Schritte.

Ein Schritt. Dann der nächste. Und noch einer.

Kein Sprint. Kein Marathon.

Ein bewusster, kleiner Schritt. Der erste.


Energielos: Der erste Schritt ist der wichtigste


Veränderung beginnt nicht mit einem Knall.

Sie beginnt mit einem Flüstern.

Mit einem inneren Aufbäumen gegen das, was nicht mehr geht. Mit dem winzigen Impuls: «Ich will das so nicht mehr.»

Das ist der Beginn.

Doch der erste konkrete Schritt ist oft kleiner, als wir denken – und gleichzeitig kraftvoller, als wir glauben.

Er könnte so aussehen:

  • Einen Termin mit einer neutralen Vertrauensperson vereinbaren.

  • Jeden Tag zehn Minuten schreiben: Was fühle ich? Was brauche ich?

  • Eine Mittagspause draussen verbringen – nur für mich.

  • Sich ein Buch holen, das ermutigt, statt lähmt.

  • ...und als Werbung in eigener Sache: Ein kostenloses Gespräch mit mir buchen.

Der erste Schritt muss nicht «die Lösung» bringen. Kann es wahrscheinlich auch nicht. Er muss nur zeigen: Ich bewege mich. Ich lebe noch. Ich will.


Warum dieser Schritt so entscheidend ist


Es geht nicht um den Inhalt des Schritts. Es geht um die Bewegung. Um das Signal an dich selbst: «Ich gebe mich nicht auf.»

Dieser eine Schritt ist ein Akt der Selbstachtung.

Und wenn du ihn gegangen bist, dann klopf dir auf die Schulter. Ernsthaft. Nicht ironisch. Nicht beiläufig. Sondern in tiefer Anerkennung. Du hast gehandelt, obwohl alles in dir müde war.

Dieser Moment verändert mehr, als du denkst.

Denn du beginnst, dir selbst wieder zu vertrauen.


Die Kraft der Mikroveränderung


Viele unterschätzen, wie mächtig kleine Veränderungen sind. Wenn du beginnst, deinen Tag mit einer Minute Stille zu starten, veränderst du deinen Fokus. Wenn du beginnst, täglich ein ehrliches Wort mit einem Verbündeten zu sprechen, baust du ein Netz. Wenn du einen Abend in der Woche für dich reservierst, setzt du Grenzen.

Diese Mikroveränderungen bauen dir eine neue Realität – Stein für Stein.

Und plötzlich stehst du nicht mehr in der Sackgasse, sondern auf einem schmalen, aber begehbaren Pfad.


Mein innerer Konflikt


«Ich fühle mich in einer Sackgasse. Viel Druck. Erschöpfung. Keine Wertschätzung. Mobbing. Und ich habe keine Energie mehr für Veränderung.»

Wenn ich solche Nachrichten bekomme, bin ich selbst innerlich zerrissen.

Ich weiss, wie dringend Veränderung jetzt ist. Ich sehe den Absturz, der droht, wenn nichts passiert. Und ich spüre den Impuls, sofort zu handeln, wachzurütteln, zu motivieren. Ich will sagen: «Los! Du darfst! Du musst!»

Aber ich weiss auch: Zu viel Druck erzeugt Gegendruck. Und die Person, die mir schreibt, hat oft keinen Millimeter mehr übrig, sich zu verteidigen. Sie braucht keine neue Erwartung. Sie ist energielos und braucht Raum, Ermutigung, Vertrauen.

Deshalb wähle ich meine Worte mit Bedacht.

Sanft. Klar. Bestärkend.

Denn Veränderung beginnt nicht mit Drängen.

Veränderung beginnt mit Erlaubnis.


Du darfst langsam sein


Wenn du dich in einer ähnlichen Lage fühlst, dann hör mir bitte zu:

Du darfst langsam sein. Du darfst schwach sein. Du darfst müde sein.

Aber du darfst nicht stehen bleiben.

Nicht, weil du musst.

Sondern weil du es wert bist.

Weil du mehr verdient hast als eine Realität, die dich krank macht.

Und weil jeder Schritt – so klein er auch ist – dich zurückbringt zu dir selbst.


Der Schritt, der alles verändert


Wenn du jetzt fragst: «Was wäre mein erster Schritt?» – dann ist meine Antwort:

Der, der dir heute möglich ist.

Nicht der perfekte. Nicht der grosse. Sondern der, den du JETZT gehen kannst.

Vielleicht ist es dieser eine Gedanke: «Ich will etwas verändern.»

Vielleicht ist es eine Nachricht an mich: «Ich brauche Hilfe.»

Vielleicht ist es, dass du heute um 18 Uhr das Handy ausschaltest und einen Spaziergang machst. Allein. Ohne Podcast. Ohne Ziel.

Und vielleicht spürst du dann zum ersten Mal seit Wochen: Ich bin da. Ich lebe noch. Ich kann mich spüren.

Das ist der Anfang.


Der erste Schritt gegen Energielosigkeit wirkt Wunder.
Bei Energielosigkeit braucht es den berühmten ersten Schritt.

Veränderung ist ein Weg, kein Ziel


Es wird Rückschritte geben. Zweifel. Tränen. Müdigkeit.

Aber jeder Schritt – und sei er noch so klein – stärkt dein Fundament.

Du wirst merken: Der Weg ist nicht das Ziel. Der Weg IST das Geschenk.

Denn auf diesem Weg findest du zu dir zurück.

Nicht in einem grossen Sprung. Sondern in vielen, kleinen Entscheidungen.

Und irgendwann schaust du zurück und erkennst: Du bist nicht mehr dieselbe Person wie damals, als du mir diese Nachricht geschrieben hast.

Du warst energielos.

Du bist trotzdem losgegangen.

Du bist gewachsen.

Du bist du geworden.

Und das ist alles, was zählt.

 
 

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